Bildernachmittag

Am kommenden Sonntag den 09.10. aum 14 Uhr findet unser Bildernachmittag im Alfons-Lins-Haus statt. Wir laden alle Zeltlagerteilnehmer zu Kaffe und Kuchen in den Großen Saal ein. Zusammen mit Euch wollen wir einmal ein Stück Zeltlager erleben und zusammen einige Bilder anschauen. Wie in den Jahren zuvor könen auch USB-Sticks mit den Bildern erworben werden. Wer schon einen Stick hat, kann diesen einfach mitbringen und wir ziehen die Bilder dann drauf.

Wir freuen uns auf Euch!

Informationsabend

Am kommenden Donnerstag findet der 2. Informationsabend über unser Zeltlager statt. Für alle Eltern und Kinder die einen ersten Eindruck bekommen oder einfach wissen wollen was bei uns so passiert sind herzlich eingeladen.
Los gehts um 19:30 Uhr im kleinen Saal des Alfons-Lins Hauses.

Nur noch kurz die Schöpfung retten

Das vergangene Wochenende verbrachten 15 Mitglieder der KjG Bad Orb auf dem Jugendwochenende im gar nicht allzu fernen Schaippach in einem Schullandheim. Bestens verpflegt widmeten sie sich dort dem Jahresthema der KjG Fulda, das da lautet „Nur mal kurz die Schöpfung retten“. Nachdem die Gruppe Freitags abends in der Unterkunft angekommen war und gut zu Abend gegessen hatte, ging es mit einem Film als Einstieg in das Thema los.

Den Einklang am Samstag bildete ein themaorientierter Gottesdienst, für den Gemeindereferentin Jasmin Pfeffermann zu Besuch kam. Danach wurde das umfangreiche Thema in vielen Teilgebieten sowohl in Gruppenarbeit, als auch spielerisch aufgearbeitet und präsentiert. Dabei wurden bspw. die Problematiken in der Landwirtschaft, die Auswirkungen unserer Ernährung und unseres Konsumverhaltens auf den Klimawandel und das Ausmaß der Müllproduktion beleuchtet. Jeder der Teilnehmer lernte dabei etwas Neues dazu oder wurde sogar von dem ein oder anderen Fakt überrascht. So bot die Berechnung des eigenen „ökologischen Fußabdrucks“ einigen Aufschluss über das eigene Verhalten und den eigenen Anteil am Klimawandel. Die erste Umsetzung fand das Jahresthema darin, dass sich die Gruppe über das ganze Wochenende vegetarisch ernährte.

Am Sonntag konnten in einer Diskussionsrunde noch Erfahrungen, Meinungen und Gedanken ausgetauscht werden, wo alle Tipps bekamen, wie und wo man das Problem selbst anpacken kann. Zum Schluss wurde das Wochenende reflektiert. Die ganze Gruppe war sich einig, dass es wichtig ist, sich mit diesem aktuellen Thema zu beschäftigen, um einen Anfang bei der „Schöpfungsrettung“ zu machen.

Am späten Nachmittag trafen die KjGler gemeinsam wieder in Bad Orb ein und konnten auf ein teils spannendes, teils aufrüttelndes, teils lehrreiches gemeinsames Wochenende zurückblicken.

Zurück vom Ijsselmeer

Vom 27. – 31. Juli haben wir mit insgesamt 19 Personen das Ijsselmeer unsicher gemacht. Nachdem unser Gepäck an Bord der SS Vrouwezand und halbwegs im trockenen war ging es auch gleich los mit „ Segeln für Dummies“. Einige Erklärungen zu Segeln, verschiedenen Knoten und einige Litern Regen später ging es dann auch schon raus aufs Ijsselmeer. Nach ein paar Stunden, noch mehr Regen und starkem Wellengang, der nur mit Motor zu bewältigen war, legten wir in Enkhuizen an. Da das Wetter für den nächsten Tag wieder eine Menge Regen und noch mehr Böen gemeldet wurden, blieb die Vrouwezand am nächsten Tag in Enkhuizen liegen und wir machten per Zug eine Tour nach Amsterdam.

Abends ging es nach einem langen, erlebnisreichen Tag und einem gemeinsamen Abendessen beim Holländischen Italiener oder Italienischen Holländer wieder per Zug nach Enkhuizen von wo aus wir dann am nächsten Morgen Richtung Heeg aufbrachen. Die Route führte uns diesmal erst mal wieder in Richtung Stavoren, wieder mit starkem Wellengang, aber dafür mit weniger Regen und unter Segeln, ganz ohne Motor. Unterhalb von Stavoren ging es dann weiter ins Landesinnere durch das Hegemer Mar nach Heeg, wo uns kurz vorm Anlegen noch einmal ein Schauer einholte und alle auf Deck verbliebenen ziemlich durchnässte.

Neuer Tag, neues Ziel: Für den nächsten Tag stand Workum aufm dem Plan, da immer noch starke Böen gemeldet waren. Die Route führte uns bei strahlendem Sonnenschein weiter ins Landesinnere durch einige Kanäle, unter Zugbrücken und Schleusen. Außerdem durch die Innenstadt von Workum, was mit dem doch etwas größeren Zweimaster gelegentlich etwas kniffelig war. Relativ früh legten wir am anderen Ende von Workum an und blieben dort über Nacht. Praktisch, um noch einige Einkäufe zu erledigen.

An unserem letzten Tag ging es natürlich zurück nach Stavoren. Zuerst aber ging es raus aufs Ijsselmeer, noch ein bisschen das Wetter genießen. Leider fehlte uns dass was wir die Tage zuvor an Wind zu viel hatten an diesem Tag, weswegen wir am frühen Nachmittag die Segel wieder streichen mussten und mit Motor zurück nach Stavoren fuhren. Dort angekommen, stand noch aufräumen auf dem Plan. Anschließend ging es mit dem Reisebus zurück nach Bad Orb.

Wettertechnisch hatten wir also von Regen, über Sturm und Sonne fast alles dabei was man so mitnehmen kann, nur Gewitter blieb uns gottseidank erspart. Aber nur Sonne wäre ja auch langweilig.

Am Ende geht noch ein großes Dankeschön an Yvonne, die Skipperin der Vrouwezand und ihren Maat Marein, die uns die Woche über begleitet, uns sicher in die Häfen gebracht haben und uns so eine wunderschöne Woche beschert haben.